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...hier spricht die Freiwillige Feuerwehr

...hier spricht die Freiwillige Feuerwehr  

...hier spricht die Freiwillige Feuerwehr  

 Althergebracht heißt es in der Frankenfelder Chronik, dass am 25. August des Jahres 1745 die Schulzen sämtlicher Amtsdörfer auf das Amt beordert wurden und es wurde ihnen bedeutet:

unter Punkt 6:  „ In jedes Dorf müssen, sonderlich des Nachts, 2 Pferde bereitgestellt werden, damit sowohl den Nachbarn, als insbesondere dem Amt bei sich ereignender Gefahr schleinige Nachricht gegeben werden könne, in welchem Falle auch zugleich die Sturmglocke zu ziehen ist und ein Dorf dem anderen mit ihren Hauswehren zu Hilfe eilen muß, womit auch jedesmal die Wache sich zu versehen hat.“

unter Punkt 8:  „Das Feuergerät muß in guter Ordnung gehalten werden".

1791 hatte Frankenfelde 38 Feuerstellen.

1801 hatte das Dorf bereits 47 Feuerstellen.

1854 am 20. Mai „...morgens um 1 Uhr brannte unser Dorf fast ganz nieder, so dass man in Verzweiflung geriet“. So schrieb es Ludwig Schröder im Sommer 1854.

Da die Häuser zum Teil aus Lehm, Holz und Stroh gebaut waren, breitete sich das Feuer über große Teile des Dorfes aus. Der Volksmund berichtet:

Das Feuer soll bei Nr.13 (laut Grundbuch) entstanden sein, schluckte dann 7 Gehöfte der linken Straßenseite rechts von der Kirche.

Die Kirche gebaut aus Feldsteinen und gedeckt mit Ziegeln, trotzte dem Feuer. Der Wind trieb das Feuer auf die andere Straßenseite, so dass 10 Gehöfte der rechten Straßenseite links der Kirche niederbrannten.

Von jeher war jedes Gehöft verpflichtet bei Bränden bestimmte Hilfe zu leisten. Nur die Bewohner der Nachbarhäuser des Hauses in dem es brannte, waren davon befreit. Bei Bränden außerhalb trat nur ein Drittel der Dorfmannschaft abwechselnd an. „Durch blasen mit dem Feuerhorn oder Stürmen, 1 Schlag mit der großen Glocke, wurde vom Ausbruch eines Feuers Kenntnis gegeben.

 

Privatanzeige im Jüterbog - Luckenwalder Wochenblatt

Mittwoch den 21.05.1873:

Die, den Gemeinden Frankenfelde, Frankenförde und Gottsdorf gemeinschaftlich gehörige, unbrauchbar gewordene Feuerspritze soll am Montag, den 26. Mai nachmittags 4 Uhr, im Lieb´schen ´Gasthof hierselbst meistbietend verkauft werden.

Frankenfelde, den 19. Mai 1873

Im Auftrag                  Michaelis Ortsschulze

 

1875 ...wie überall zu dieser Zeit, zog auch in Frankenfelde der Nachtwächter mit Hund und Spieß und Horn nächtlich durch das Dorf. Auf dem Horn blies er aber nur bei Feuergefahr.

1922 (laut einem Beitrag zur „Entwicklung des Feuerlöschwesens in unserem Kreise“ im Amtsblatt vom 20.5.1937) gründete sich am 23. April der Kreisfeuerwehrverband. Ihm gehörten seinerzeit 11 Wehren mit 480 Mitgliedern an. Ferner bestanden noch im Kreise 12 Wehren, die dem Verband nicht angehörten, von denen aber einige noch im gleichen Jahr dem Verband beitraten.

1930 am 29.Juni brannte die Frankenfelder Windmühle auf dem Mühlenberg oder Königsberg infolge eines Blitzschlages ab.

1934 wurde in Frankenfelde die uniformierte Freiwillige Feuerwehr ins Leben gerufen. Gustav Rindt war der erste Wehrführer.

1935 bestanden im damaligen Kreis Jüterbog/Luckenwalde durch Gründung in den Jahren seit 1922 insgesamt 116 Freiwillige Feuerwehren.

In der zweiten Hälfte der 30-er Jahre übernahm Richard Peschlow die Wehrführertätigkeit und  wurde später durch Erich Bernütz abgelöst.

1949 begannen 4 Kameraden mit dem Neuaufbau der Frankenfelder Feuerwehr. Unter ihnen war auch Werner Neumann.

Die ehemalige „Bullenwaage“ in der Dorfmitte wurde als Spritzenhaus zum Zentrum des Feuerwehrlebens unserer Gemeinde. So wurde auch immer wieder den Kindern, die mit dem „Gehorsam nicht so einhergingen“, eingeredet, dass sie infolge ihres Vergehens ins Spritzenhaus eingesperrt würden.

Auch ein Schlauchturm zum Austrocknen der benutzten Schläuche schließt sich an dieses Gebäude an. Das Holz für den Schlauchturm wurde im Übergang 1956/57 geschlagen.

1957 übernahm Ehrhard Dorneburg die Führung der Freiwilligen Feuerwehr in Frankenfelde und wurde durch Heinz Günter Kaatz abgelöst.

Einsatzübung 1958 Antreten

 

Großübung 1958

Im Juni 1958 fand eine Großübung „Wasser über lange Wegstrecken“ statt, wobei am Anfang zuerst die Entfernung vom Brunnen bei Fam. Michaelis bis zur Schuttgrube am Schweineberg überbrückt und versorgt wurde, so dass anschließend am Dorfteich alles zusammenlief und riesige Fontänen herniedergingen. Im Einsatz waren auch Freiwillige Feuerwehren aus den Nachbarorten Frankenförde, Gottsdorf und Berkenbrück.

Die Ausrüstung in dieser Zeit belief sich auf einen Spritzenanhänger  mit einer Spritze der Firma Koebe später dann TSA mit Tragkraftspritze TS8. Hierbei war immer ein „Vorspanndienst“ notwendig und ganz besonders, wenn größere Entfernungen zu überbrücken waren.

1958/59 entstand der Schlauchturm. Gegenwärtig dient dieser Turm nur noch als „Unterbau“ für unsere regelmäßig wiederkehrende Storchenfamilie.

Bis 1960 gehörte unsere Wehr zum Wirkungsbereich Dobbrikow.

In den Jahren von 1940 bis 1985 ereigneten sich in Frankenfelde 7 Brände, wobei hauptsächlich Scheunen und Ställe betroffen waren.

1970 übergab Werner Neumann seine Amtsgeschäfte als Wehrleiter an den Kameraden Heinz Schröder der später die Leitung des Wirkungsbereiches Felgentreu übernahm.

Ende 1983   übernahm Dietmar Irmler die Wehrleitertätigkeit.

1984 wurde das 50-jährige Jubiläum begangen.

1993 vollzog sich im Zusammenhang mit der Eingemeindung unseres Ortes nach Luckenwalde der Anschluß an die Feuerwehr der Stadt Luckenwalde als Löschgruppe in Frankenfelde und Ende 1993 beendete Dietmar Irmler seine Zeit als Wehrleiter und wurde danach kurzzeitig von Manfred Brüggemann abgelöst, bevor Heinz Schröder wieder Anfang 1994 als Wehrleiter tätig wurde.

Es wurden Überlegungen für eine dem neuen Standard entsprechende Ausrüstung und Ausstattung getätigt und bald mit dem Bau des neuen Gerätehauses begonnen.

 

1997 erfolgte am 9. März die feierliche Übergabe und Einweihung des Gerätehauses am neu entstandenen Gemeindehaus und die Übergabe unseres lang ersehnten neuen Löschfahrzeugs TSF mit Basisfahrzeug Mercedes 312. Vertreter der Stadt sowie Stadtverordnete und auch Kameraden anderer Wehren waren Zeuge dieses Augenblicks.

1998 Feuerwehrfahrt ins Salzburger Land.

1999 feiert die Feuerwehr ihr 65-jähriges Bestehen. Eine Übung „Wasser über lange Wegstrecken“ stand wieder auf dem Programm. Beteiligt waren die Frewillige Feuerwehr Luckenwalde, die Löschgruppe aus der Bergsiedlung, die Freiwillige Feuerwehr Frankenförde und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gottsdorf. Den Ausklang bildete ein Kameradschaftsabend.

Im Mai des Jahres führte unsere Feurwehrfahrt zur Tulpenblüte nach Holland.

2000 Feuerwehrfahrt nach Bratislava mit Besuch in Budapest und Wien.

2001 fand das erste Schlachtefest unserer Wehr statt. Gemeinsam mit den Kameraden der Bergsiedlung durften wir den Fleischern über die Schultern schauen.

Die Feuerwehrfahrt führte uns in diesem Jahr an die Masurische Seenplatte.

2004 begeht die Frankenfelde Feuerwehr ihr 70- jähriges Bestehen.

MAZ von Juni 2004

Unsere  Feuerwehrfahrt ging in die östereichische "Region Kärnten" zum Brunnwirt nach Weißbriach.

Heinz Schröder beendet seine Wehrleitertätigkeit und Rainer Neudert wird der "Neue".

MAZ vom 14.12.2004

2006  im Sommer rückt die FFW Frankenfelde zu einem Scheunenbrand in Frankenfelde aus.

Zur Weinachtsfeier übergibt Rainer Neudert den Staffelstab an Eberhard Neumann.

MAZ von Januar 2007

Nun wird er derjenige sein der die Geschicke in der Hand hält und unseren Kameraden den nötigen Elan verleiht.

2009 begehen wir unser 75-jähriges Bestehen mit einer Feierstunde am 18. September. Eingeladen ist unsere Bürgermeisterin sowie die Nachbarwehren aus Frankenförde, Gottsdorf, der Bergsiedlung und Luckenwalde.

Heute besteht unsere Wehr aus 20 Kameraden.